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Mikrofaser-Technologie

Textilfasern werden oft in Einweg-Patronenfilter für die Feinfiltration eingesetzt. Der AMF-Filter von Amiad verwendet Faser-Faden-Technologie, um ein selbstreinigendes Filtersystem zu erzeugen. Der Grundbaustein ist ein „Mikrofaserfilter“ in der „Fadenkassette“. Feine Fäden mit einem Durchmesser von 10 μm werden um eine feste, genutete Grundplatte gewunden. Wasser fließt durch die Fadenschichten in die Nuten und wird so zu speziell ausgelegten Ausgängen geleitet. Die feste Grundplatte stützt die Fadenschichten und spielt eine wichtige Rolle bei der Reinigung des Mediums. Die Filterkassetten werden auf hohlen Sammelrohren angebracht.

Der Reinigungsmechanismus
Hochdruckwasserstrahlen werden durch die Fadenschichten gesprüht und an der genuteten Grundplatte durch die Schichten reflektiert. Die Kontaminanten werden durch den reflektierten Strahl aus der Kassette entfernt. Daher bleibt der Filter beim Rückspülen frei von Schmutz. Die Filtration ist eine Kombination aus Oberflächen- und Tiefenfiltration. Die Durchflussgeschwindigkeit durch das Medium beträgt 1 -40 m3/h. Diese innovativen Filter sind bei der Filtration von Trinkwasser wirksam und entfernen u. a. Kryptosporidien und können für Schwimmbecken, den Schutz von Umkehrosmoseanlagen, für Kühlturm-Seitenstromfiltration zur Reduzierung von Legionella usw.

Das Reinigungsverfahren
Das gefilterte Wasser fließt von den vier Sammelrohren zu den Ausgängen des Filters. Die Druckdifferenz über die Kassette erhöht sich mit der Ansammlung von Schmutz. Sobald der Differenzdruck einen voreingestellten Wert erreicht, wird die Spülsequenz des Filtrationssystems ausgelöst. Spülsequenzen können auch nach voreingestellten Zeitintervallen ausgelöst werden. Die Spülsequenz wird über eine elektronische Steuereinheit oder durch manuelle Eingabe gesteuert.